Trockene Augen Ursachen: Bildschirm, Medikamente oder Meibomdrüsen

Trockene Augen haben viele Ursachen, von Bildschirmarbeit über Medikamente bis zu Meibomdrüsen-Problemen. Der Ratgeber erklärt Auslöser, Warnsignale und sinnvolle Behandlungsschritte.

Brennen am Abend, ein Sandkorngefühl unter dem Lid, verschwommene Buchstaben nach zwei Stunden am Monitor: Das Sicca-Syndrom gehört zu den häufigsten Oberflächenerkrankungen des Auges. Wenn Sie nach den Ursachen für trockene Augen suchen, stoßen Sie schnell auf eine lange Liste, denn die Beschwerden entstehen selten aus einem einzigen Grund. Fachlich wird das trockene Auge als multifaktorielle Störung von Tränenfilm und Augenoberfläche beschrieben, die zu Beschwerden, Sehstörungen und Schäden an Hornhaut und Bindehaut führen kann.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche zwei Grundformen es gibt, warum Bildschirmarbeit und Meibomdrüsen-Dysfunktion so oft dahinterstecken, welche Medikamente die Tränenflüssigkeit reduzieren und wann Sie die Ursache augenärztlich klären lassen sollten.

Das Wichtigste in Kürze

Was passiert bei trockenen Augen im Auge?

Der Tränenfilm ist nur wenige Mikrometer dünn und trotzdem ein empfindliches Dreischicht-System. Innen liegt eine Mucinschicht, die den Film auf der Hornhaut haften lässt. Darüber liegt die wässrige Phase, die von der Tränendrüse gebildet wird und Nährstoffe sowie Abwehrstoffe transportiert. Nach außen schließt eine Lipidschicht aus den Meibomdrüsen der Lidkanten ab und bremst die Verdunstung.

Ist eine dieser Schichten gestört, reißt der Tränenfilm zu früh auf. Die Augenoberfläche wird nicht mehr gleichmäßig benetzt, es entsteht eine Benetzungsstörung von Binde- und Hornhaut. Mediziner sprechen dann von Keratoconjunctivitis sicca. Trockene Stellen reizen das Gewebe, es entstehen entzündliche Prozesse, und diese Entzündung verschlechtert wiederum die Tränenproduktion. Dieser Kreislauf erklärt, warum Beschwerden chronisch werden, wenn niemand die Ursache angeht.

Welche zwei Grundformen des Sicca-Syndroms gibt es?

Die hyposekretorische Form bedeutet: Es wird zu wenig Tränenflüssigkeit gebildet. Typisch ist das bei nachlassender Drüsenfunktion im Alter, nach hormonellen Umstellungen, bei Autoimmunerkrankungen wie dem Sjögren-Syndrom oder unter bestimmten Medikamenten.

Bei der hyperevaporativen Form ist die Menge in Ordnung, der Film verdunstet aber zu schnell. Ursache ist meist eine gestörte Lipidphase durch verstopfte oder entzündete Meibomdrüsen. Diese Variante ist die häufigere: Studien zeigen, dass rund 75 % der Betroffenen an einer Störung der Ölschicht leiden. In der Praxis mischen sich beide Formen häufig, weshalb eine reine Tropfentherapie ohne Diagnostik oft nur kurz hilft.

Die zwei Wege zum trockenen Auge

Beide Grundformen führen zum gleichen Ergebnis, brauchen aber unterschiedliche Behandlung. Die Gegenüberstellung zeigt, worin sie sich unterscheiden.

Infografik: Die zwei Wege zum trockenen Auge
Die Infografik erklärt die zwei Hauptformen des trockenen Auges – hyposekretorisch und hyperevaporativ – sowie deren Ursachen, Symptome und die häufig auftretenden Mischformen.

Gegenüberstellung in Kurzform

  • Zu wenig Tränenflüssigkeit: Die Tränendrüse liefert nicht genug wässrige Phase. Ursachen sind Alterung der Drüsen, Hormonveränderungen, Autoimmunerkrankungen und austrocknende Wirkstoffe. Leitsymptom ist ein trockenes, kratziges Gefühl über den ganzen Tag.
  • Zu schnelle Verdunstung: Die Ölschicht fehlt oder ist zu zäh. Ursachen sind Meibomdrüsen-Dysfunktion, Lidrandentzündungen und trockene, bewegte Luft. Leitsymptom ist Brennen, oft mit verklebten Lidkanten am Morgen.
  • Gemeinsame Folge: Der Tränenfilm reißt zu früh auf, die Augenoberfläche entzündet sich, die Beschwerden verstärken sich selbst.

Ursache Bildschirmarbeit: Warum lässt Screen-Time die Augen austrocknen?

Am Monitor sinkt die Lidschlagfrequenz deutlich, teils auf ein Drittel des normalen Werts. Dazu kommt der inkomplette Lidschluss: Das Lid schließt sich nicht ganz, der Tränenfilm wird im unteren Hornhautbereich nicht mehr verteilt. Genau dort finden sich bei Vielnutzern typische Trockenheitszeichen. Weil die Lider auch die Meibomdrüsen bei jedem Blinken auspressen, bleibt zusätzlich Öl in den Drüsen zurück.

Das sogenannte Office-Eye-Syndrom entsteht aus dieser Kombination mit dem Raumklima: Klimaanlage, trockene Heizungsluft, Zugluft vom Ventilator, Staub, Rauch. Praktisch hilft die 20-20-20-Regel, alle 20 Minuten für etwa 20 Sekunden 20 Fuß (ca. 6 Meter) in die Ferne zu schauen und dabei bewusst mehrmals vollständig zu blinzeln. Stellen Sie den Bildschirm eher unter Augenhöhe, damit das Lid weniger weit öffnet, und richten Sie Lüftungsauslässe nicht auf Ihr Gesicht.

Ursache Meibomdrüsen-Dysfunktion und Lidrand-Erkrankungen

Die Meibomdrüsen sitzen in Ober- und Unterlid und geben bei jedem Lidschlag Lipide auf den Tränenfilm ab. Verdicken diese Lipide oder verstopfen die Ausgänge, fehlt der Verdunstungsschutz. Eine Meibomdrüsen-Dysfunktion gilt als häufigster Risikofaktor für das trockene Auge und bleibt oft jahrelang unerkannt, weil das Auge selbst unauffällig aussieht und nur die Lidkante gerötet und schuppig ist.

Dazu passen die klassischen Lidrandbefunde: eine chronische Blepharitis, verkrustete Wimpernwurzeln, Chalazien oder eine Besiedelung mit Demodex-Milben, die als bekannter Auslöser einer chronischen Lidrandentzündung beschrieben wird. Hautkrankheiten wie Rosazea oder eine seborrhoische Dermatitis gehen häufig mit Lidrandproblemen einher.

Rein informativ: Auch Lidfehlstellungen können den Lidschluss und den Tränenabfluss stören, etwa ein nach außen gekipptes Unterlid oder ein unvollständiger Lidschluss im Schlaf. Solche Befunde gehören in eine augenärztliche Beurteilung, weil die Ursache dann nicht im Tränenfilm selbst liegt.

Ursache Medikamente: Welche Wirkstoffe trocknen die Augen aus?

Viele Patienten führen ihre Beschwerden nicht auf die Tablettenschachtel zurück. Dabei senken zahlreiche Wirkstoffgruppen die Tränenproduktion oder verändern die Zusammensetzung des Tränenfilms:

  • Antihistaminika bei Allergien und ältere Antiallergika
  • Betablocker und Diuretika in der Herz-Kreislauf-Therapie
  • Antidepressiva, Neuroleptika und Mittel gegen Blasenschwäche mit anticholinerger Wirkung
  • Hormonpräparate wie die Pille oder eine Hormonersatztherapie
  • Isotretinoin bei schwerer Akne, das die Meibomdrüsen direkt beeinflusst
  • Konservierte Augentropfen, deren Konservierungsmittel bei Dauergebrauch die Augenoberfläche reizen
  • Langfristige Glaukom-Therapie: Wer über Jahre Drucksenker tropft, entwickelt häufig Reizzustände. Bei der Behandlung des grünen Stars lohnt daher der Blick auf konservierungsmittelfreie Präparate.


Setzen Sie verordnete Medikamente nie eigenmächtig ab. Sinnvoll ist es, die Liste zum Termin mitzubringen, damit Alternativen oder Dosisanpassungen gemeinsam mit dem verordnenden Arzt geprüft werden können.

Ursache Hormone, Alter und Lebensstil

Hormonelle Veränderungen zählen zu den häufigsten Auslösern. In den Wechseljahren verschiebt sich das Verhältnis von Östrogenen und Androgenen, und weil Androgene die Talg- und Tränendrüsen steuern, wirkt sich auch ein Testosteronmangel bei Männern aus. Schwangerschaft und Stillzeit können Beschwerden ebenfalls verstärken.

Mit dem Alter lässt die Leistung von Tränen- und Meibomdrüsen nach, das Drüsengewebe bildet sich teilweise zurück. Deshalb betrifft das Sicca-Syndrom ältere Menschen besonders oft. Beim Lebensstil summieren sich mehrere Faktoren: Rauchen und Passivrauch schädigen den Lipidfilm, Alkohol entzieht Flüssigkeit, zu wenig Trinken und Schlafmangel verschlechtern die Regeneration der Augenoberfläche. Auch das Kontaktlinsentragen ist ein bekannter Auslöser, weil die Linse den Tränenfilm teilt und Reibung am Lid erzeugt. Anpassung und Verkauf von Kontaktlinsen gehören nicht zu unserem Leistungsspektrum, für die medizinische Abklärung der Beschwerden sind wir aber die richtige Adresse.

Ursache Grunderkrankungen: Welche Krankheiten stecken dahinter?

Trockene Augen sind manchmal das erste sichtbare Zeichen einer Allgemeinerkrankung. Besonders häufig werden sie bei Diabetes mellitus, Rheuma, Schilddrüsen- und Autoimmunerkrankungen beobachtet. Beim Sjögren-Syndrom greift das Immunsystem Tränen- und Speicheldrüsen an, typisch ist die Kombination aus trockenen Augen und trockenem Mund.

Weitere mögliche Hintergründe:

  • Neurodermitis und andere atopische Erkrankungen mit Lidbeteiligung
  • Vitamin-A-Mangel, der die Mucinbildung der Bindehaut stört
  • ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren bei einseitiger Ernährung
  • Nervenschädigungen, etwa nach Gürtelrose, bei Fazialisparese mit unvollständigem Lidschluss oder bei reduzierter Hornhautsensibilität
  • Allergien, die die Augenoberfläche zusätzlich entzündlich belasten
Augenärztliche Untersuchung des Lidrands an der Spaltlampe zur Abklärung trockener Augen
Eine Augenuntersuchung kann oft erste Hinweise auf systemische Grunderkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck liefern.

Experten-Tipp: Mustafa Külekci zur Ursachensuche

„Der häufigste Fehler ist die Dauertherapie ohne Diagnose. Viele Patienten tropfen ein Jahr lang das Präparat aus der Apotheke, obwohl der Lidrand die Quelle des Problems ist. Wenn die Meibomdrüsen verstopft sind, hilft Wasser auf der Oberfläche nur für Minuten, Wärme und Lidhygiene dagegen dauerhaft. Prüfen Sie außerdem Ihre Tropfen auf Konservierungsmittel: Bei mehr als vier Anwendungen am Tag werden konservierte Präparate selbst zum Reizfaktor. Und wenn ein Auge einseitig gerötet und schmerzhaft ist oder das Sehen abnimmt, ist Selbstmedikation die falsche Antwort, dann gehört das Auge untersucht.“ – Dr. Mustafa Külekçi

Ursachen-Check: 6 Auslöser für trockene Augen

Gehen Sie die folgende Liste vor Ihrem Termin durch. Sie hilft, den wahrscheinlichen Auslöser einzugrenzen.

Infografik: Ursachen-Check: 6 Auslöser für trockene Augen
Diese Grafik zeigt die häufigsten Auslöser für trockene Augen, von Bildschirmarbeit bis zu hormonellen Veränderungen und Krankheiten.

Diese Punkte sollten Sie abklären lassen

  1. Bildschirmzeit von mehr als sechs Stunden täglich plus trockene Raumluft.
  2. Verklebte, geschwollene oder schuppige Lidkanten, besonders morgens.
  3. Kontaktlinsen, die Sie länger tragen als empfohlen.
  4. Neu begonnene Medikamente oder Dauertherapie mit konservierten Tropfen.
  5. Hormonelle Umstellung, Wechseljahre, Schwangerschaft.
  6. Diagnostizierte Grunderkrankung wie Diabetes, Rheuma, Schilddrüsen- oder Autoimmunerkrankung.
  7. Zurückliegende Operation am Auge oder an den Lidern.
  8. Beschwerden, die trotz Tränenersatzmitteln über mehrere Wochen bestehen.


Die Punkte 2, 6, 7 und 8 gehören in jedem Fall augenärztlich untersucht, weil dahinter behandelbare Befunde stehen, die keine Tropfen allein lösen. 

Trockene Augen nach Augenoperationen: Wie lange hält das an?

Chirurgische Eingriffe am Auge zählen zu den bekannten Auslösern einer vorübergehenden Trockenheit. Beim Augenlasern werden feine Hornhautnerven durchtrennt, die den Reflexbogen für die Tränenproduktion mitsteuern. Nach Femto-LASIK ist dieser Effekt in den ersten Wochen bis Monaten am deutlichsten, bei Oberflächenverfahren wie LASEK und PRK sowie bei ReLEx SMILE fällt er nach heutiger Erfahrung geringer aus. Auch nach einer Kataraktoperation oder einem refraktiven Linsenaustausch berichten Patienten über zeitweise Reizzustände.

Deshalb gehört die Untersuchung des Tränenfilms zur Voruntersuchung: Wer bereits vorher ein deutliches Sicca-Syndrom hat, wird zuerst behandelt, bevor über einen Eingriff gesprochen wird. In der Nachsorge werden konservierungsmittelfreie Tränenersatzmittel eingesetzt und die Lidrandpflege begleitet. Realistisch ist, dass sich die Trockenheit über Wochen bis Monate zurückbildet, ein Garantieversprechen dafür gibt es nicht, und genau darüber klären wir vor jeder Entscheidung offen auf. Auch bei der Operation des grauen Stars besprechen wir vorher, was Sie in der Heilungsphase erwartet.

Welche Symptome und Warnsignale gehören zu trockenen Augen?

Typisch sind Fremdkörper- oder Sandkorngefühl, Brennen, Jucken, Rötung, Druckgefühl und müde Augen am Abend. Viele Betroffene wundern sich über paradoxes Tränen: Das gereizte Auge produziert reflektorisch wässrige Tränen, die aber ohne Lipidschicht sofort ablaufen. Auch schwankende Sehschärfe ist charakteristisch, weil der aufgerissene Tränenfilm die Lichtbrechung stört. Lichtempfindlichkeit, Blendung im Dunkeln und Kontaktlinsenunverträglichkeit kommen dazu.

Kritisch wird es, wenn die Hornhaut Schaden nimmt. Starke Schmerzen, deutlich vermindertes Sehen, anhaltende einseitige Rötung, Lichtscheu oder eitrige Absonderung sprechen für einen Befund, der zeitnah untersucht werden muss. Unbehandelt drohen oberflächliche Hornhautdefekte bis hin zu Erosionen und Infektionen.

Wie findet der Augenarzt die Ursache?

Am Anfang steht eine gezielte Anamnese: Medikamente, Arbeitsplatz, Bildschirmzeit, Kontaktlinsen, Grunderkrankungen, Tagesverlauf der Beschwerden. Danach folgt die Untersuchung an der Spaltlampe, inklusive Beurteilung des Lidrands, der Drüsenausgänge und des Lidschlusses. Mit Farbstoffen lassen sich Trockenheitszeichen auf Hornhaut und Bindehaut sichtbar machen.

Zur Objektivierung dienen die Tränenfilmaufrisszeit, die zeigt, wie schnell der Film reißt, und der Schirmer-Test für die wässrige Produktion. Eine Meibografie stellt die Öldrüsen im Lid dar und deckt Rückbildungen auf. Ergänzend werden andere Erkrankungen des Auges abgegrenzt, etwa eine allergische oder infektiöse Konjunktivitis, eine Lidrandinfektion, ein Glaukom oder Netzhautbefunde, die ähnliche unspezifische Beschwerden machen können.

Was hilft bei trockenen Augen? Behandlung nach Ursache

Die Behandlung richtet sich nach dem Befund, nicht nach dem Symptom. An erster Stelle steht die Ursachenbeseitigung: Raumklima verbessern, Luftfeuchtigkeit erhöhen, Zugluft vermeiden, Bildschirmpausen einplanen, Rauchen reduzieren, ausreichend trinken.

  • Tränenersatzmittel möglichst ohne Konservierungsstoffe, in der Viskosität passend zur Form des trockenen Auges.
  • Lidhygiene und Wärme: Warme Kompressen, sanfte Lidmassage und Reinigung der Lidkanten sind bei Meibomdrüsen-Dysfunktion die Basis, brauchen aber Konsequenz über Wochen.
  • Entzündungshemmende Therapie am Auge, wenn eine relevante Entzündungskomponente vorliegt, immer augenärztlich gesteuert und zeitlich begrenzt.
  • Punctum Plugs: Kleine Verschlüsse der Tränenpünktchen halten die eigene Tränenflüssigkeit länger auf der Oberfläche, sinnvoll vor allem bei zu geringer Produktion.
  • Anpassung von Medikamenten in Absprache mit den behandelnden Ärzten.
  • Ernährung: Ein Speiseplan mit viel Gemüse und regelmäßig Meeresfisch liefert Omega-3-Fettsäuren, deren Rolle bei entzündlichen Prozesses der Augenoberfläche diskutiert wird.
  • Bei Grunderkrankungen ist die interdisziplinäre Einstellung entscheidend für die Beschwerden am Auge.

Beratung und Untersuchung in Köln: Ihr nächster Schritt

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Häufige Fragen

Welche Krankheiten stecken hinter trockenen Augen?

Häufig sind es das Sjögren-Syndrom, Rheuma, Diabetes mellitus, Schilddrüsen- und Autoimmunerkrankungen sowie Neurodermitis. Auch Lidranderkrankungen wie Blepharitis und Rosazea gehören dazu.

Wirksam ist die Kombination aus Ursachenbehandlung, konservierungsmittelfreien Tränenersatzmitteln und konsequenter Lidhygiene mit Wärme. Bei starkem Tränenmangel können Punctum Plugs sinnvoll sein, bei entzündlicher Komponente eine augenärztlich gesteuerte Therapie.

Ein Vitamin-A-Mangel stört die Schleimschicht des Tränenfilms. Auch ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren und schlicht zu wenig Flüssigkeit können die Beschwerden verstärken.

Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und werden beim trockenen Auge als unterstützende Maßnahme diskutiert. Eine Ernährung mit regelmäßig Meeresfisch und viel Gemüse ist sinnvoll, ersetzt aber keine Diagnostik.

Meist fehlt nicht ein einzelner Stoff, sondern es fehlt an stabilem Tränenfilm: entweder an wässriger Tränenflüssigkeit oder an Lipiden aus den Meibomdrüsen. Hormonelle Veränderungen und Medikamente sind häufige Hintergründe.

Quellen

Über mich – Tıp. Dr. Mustafa Külekçi

Facharzt für Augenheilkunde | Spezialist für refraktive Chirurgie KölnerWelt – Augenzentrum Köln

Ich bin seit über 20 Jahren auf dem Gebiet der refraktiven Chirurgie tätig und habe in dieser Zeit mehr als 30.000 Augenlaserbehandlungen erfolgreich durchgeführt. In meinem Augenzentrum in Köln verbinde ich modernste Medizintechnik mit höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards, um jedem Patienten bestmögliches Sehen zu ermöglichen.

Nach meinem Medizinstudium an der Universität OMÜ in der Türkei absolvierte ich meine Facharztausbildung in Istanbul und war anschließend mehrere Jahre als Oberarzt für refraktive Chirurgie am renommierten Worldeye (Dünyagöz) Augenkrankenhaus tätig – unter der Leitung von Prof. Dr. Ioannis Pallikaris, dem Erfinder der LASIK. Seit 2011 arbeite ich in Deutschland und habe 2019 mein eigenes Augenlaser- und Operationszentrum in Köln gegründet.

Mein Fokus liegt auf präziser Diagnostik, individueller Beratung und fairen, transparenten Behandlungskonditionen. Vertrauen, Empathie und persönliche Betreuung stehen für mich dabei immer im Mittelpunkt. Gemeinsam mit meinem erfahrenen Team schaffe ich eine Atmosphäre, in der sich meine Patientinnen und Patienten medizinisch wie menschlich bestens aufgehoben fühlen.

KölnerWelt – Augenzentrum Köln

Tıp. Dr. Mustafa Külekçi
Hohenstaufenring 39
50674 Köln